Von Retcoff-Erfinder Dr. Wolfgang Auer.

"Die Idee für Retcoff ist eigentlich gar nicht von mir.

Vor einigen Jahren hat mich ein befreundeter Sportmanager gefragt: „He, Wolf (er nennt mich immer Wolf, nie Wolfgang), wieso entwickelst du nicht sowas wie einen Energy Drink, der sofort wirkt, nicht ungesund ist, und keine Nebenwirkungen hat? Meine Jungs könnten sowas wirklich gut vorm Wettkampf brauchen!“

Da wurde ich neugierig.

Im Hochleistungssport geht es ja immer um den ganz kleinen Vorsprung, der über Sie oder enttäuschende Niederlage entscheidet. Wettkämpfe finden in unserem Leben aber täglich tausende Male statt. In Büros, Unis, Schulen, Wohn- und Schlafzimmern, Fabriken, Autos, eigentlich überall.

Damals habe ich meinem Freund versprochen, dass ich es versuchen werde.
Wenn ich nur gewusst hätte was da auf mich zukommt…

Das Prinzip von Retcoff ist ja leicht erklärt: Man nehme alle anregenden Stoffe die man aus Energy Drinks und Co kennt, lässt die Unmengen an Zucker und anderen ungesunden Zusatzstoffen weg und verpackt das ganze so, dass Coffein und Taurin über die Mundschleimhaut aufgenommen werden. Ergebnis: Wirkung in kürzester Zeit, komplett ohne unerwünschte Nebenwirkungen.

Klingt gut oder? Ich habe mich dann gefragt, warum sonst noch niemand auf diese Idee gekommen ist. Ist doch eigentlich ganz einfach.

Die Antwort habe ich dann beim ersten Termin mit dem Produktionsleiter eines befreundeten Pharmaunternehmens bekommen:

„Eigentlich eine gute Idee, für uns aber leider nichtmachbar. Die Bitterstoffe im Coffein sind so stark konzentriert, dass eine Aufnahme über die Mundschleimhaut für normale Menschen unerträglich wäre.“

Ein zweiter Produktionsleiter bei einem zweiten Unternehmen hat es dann radikaler ausgedrückt:

„No Way. Nie und nimmer lässt sich das machen. Deine Idee ist absolut unmöglich.“

Nie und nimmer. Absolut unmöglich. Jetzt wurde ich erst richtig hungrig.

Wenn uns die Biographien von Musk, Jobs oder Bezos eines gelehrt haben, dann das: Alles ist möglich.

Durch die langjährige Erfahrung mit anderen stark bitteren Pflanzen aus Indien, Nepal oder Bangladesch in der pflanzlichen Arzneimittelherstellung konnte ich mir eine Lösung vorstellen.

Durch diese Erfahrung und der langen Zusammenarbeit war es mir dann möglich einen dritten Hersteller bei einem dritten Meeting von meiner Idee zu überzeugen. „Aber nur weil du’s bist. Jeden anderen würde ich aus meinem Büro schmeißen.“ hat er mir damals gesagt.

Was dann passiert muss ich ja nicht weiter erklären: es wird geforscht, Testläufe produziert, das Produkt wird ausprobiert und immer weiter verfeinert. Bis man schließlich vor einer Lösung steht. In unserem Fall ist diese Lösung eine besondere Ummantelung der Coffein-Moleküle, die sich genau dort auflöst wo sie soll, und dadurch die Wirkung freisetzt ohne extrem bitter zu schmecken.

Nebeneffekt dieser Methode ist außerdem, dass wir mit kleineren Mengen der Inhaltsstoffe die gleiche Wirkung erreichen, wodurch Nebenwirkungen wie Händezittern oder Herzrasen wegfallen.

Im März 2018 haben wir die erste Großproduktion fertig gestellt. “

„Absolut unmöglich“ hat er gesagt. Nicht mit mir. Nicht mit Retcoff.
Dr. Wolfgang Auer
Gründer und Erfinder von Retcoff